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European Championship 2014 | 16. September 2014 | Monika Schramm

Drei Mal stand Alex Liddi in den ersten drei Innings am Schlag, drei Mal schlug der Italiener den Ball weit aus dem Stadion. So brachte er alleine vier Runs nach Hause. Am Ende siegte der amtierende Europameister mit 13:1 gegen Großbritannien. (Foto: Walter Keller)

Die Show des Alex Liddi begann im zweiten Durchgang: Gleich den ersten Wurf von Großbritanniens Startingpitcher Mike Renery schlug der 26-Jährige, der derzeit in Chattanooga in Double-A (LA Dodgers) spielt, weit aus dem Stadion. Joseph Mazzuca, Marco Sabbatani, Mattia Reginato und Lorenzo Avagnina erhöhten auf 5:0.

Ähnlich verlief es im dritten Inning: Wieder trat Liddi als erster Italiener an den Schlag, wieder flog der Ball hoch über den Zaun. Nachdem im vierten Durchgang erst Reginato gepunktet und dann Avagnina nach einem Double von Erik Epifano den achten Punkt für Italien nach Hause gebracht hatten, wechselte Großbritannien seinen Pitcher. Doch auch Ben Pearson konnte Liddis dritten Streich nicht verhindern. Nach dem 2-Run-Homerun führte Italien 9:0. "Einmal habe ich schon drei Homeruns in einem Spiel geschlagen, ich glaube, das war 2011. Aber es ist schon etwas Besonderes", sagte Liddi.

Zu Beginn des vierten Innings konnten die Briten ihren ersten Punkt durch Maikel Azcuy für sich verbuchen. Doch die Azzurri legten gleich nach: Reginato, Stefano Desimoni und Avagnino bauten den Vorsprung auf 13:1 aus. Ein vierter Homerun blieb Liddi verwehrt, er kam mit einem Walk auf Base. Nachdem in den folgenden Durchgängen keine Mannschaft mehr punkten konnte, war das Spiel nach sieben Innings zu Ende. Ungeschlagen gehen die Italiener in die zweite Runde. Das Ziel ist klar: "Wir wollen zum dritten Mal in Folge den Titel holen. Wir haben aber noch viel Arbeit", erklärt Liddi.

Das sagt der britische Headcoach Sam Dempster:

„Schon vor Spielbeginn wussten wir natürlich, wer Alex Liddi ist und was er kann. Es hat aber nichts genützt. Sie haben am Anfang einfach auf die richtigen Pitches geschlagen. Alles was hätte schlecht laufen konnte, ging schief. Wir haben heute aber auch einige Spieler eingesetzt, die bisher noch nicht viel Einsatzzeit hatten und man hat gemerkt, dass sie nicht das gleiche Level haben.“

„Die erste Runde fing eigentlich gut an. In den ersten beiden Spielen haben wir uns gut verkauft. Aber danach lief vieles falsch und gegen Italien wussten wir vorher, dass es besonders schwer wird.“ „Jetzt fahren wir dahin, wo immer wir auch hinmüssen [Trebic, Abstiegsrunde] und versuchen im A-Pool zu bleiben. Unsere besten Pitcher sind voll einsatzbereit und wir sollten für die weiteren Gegner bereit sein. Mal schauen.“

„Die Atmosphäre hier in Regensburg war Klasse. Es waren immer Leute da und selbst gegen Schweden am Vormittag hatte man eine tolle Stimmung. Und natürlich beim Spiel gegen Deutschland. Einfach großartig.“

Inning 1 2 3 4 5 6 7 8 9 R H E
Italien Scoreboard number 0 Scoreboard number 5 Scoreboard number 1 Scoreboard number 4 Scoreboard number 3 Scoreboard number 0 Scoreboard number 0 Scoreboard number 3Scoreboard number 1 Scoreboard number 5Scoreboard number 1 Scoreboard number 0
Scoreboard number 0 Scoreboard number 0 Scoreboard number 0 Scoreboard number 1 Scoreboard number 0 Scoreboard number 0 Scoreboard number 0 Scoreboard number 1 Scoreboard number 5 Scoreboard number 3

Win: Nicholas Morreale

Loss: Mike Renery

Dauer: 02:18 Stunden

Zuschauer: 281

Boxscore Bilder: 1 2

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